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Ulmer Denkanstöße

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uni.ulm

Dr. Michael Winterhoff | 18. März 2011

Kinder- und Jugendpsychiater sowie Psychotherapeut

Thema: „Warum unsere Kinder zu Tyrannen werden. Oder: Die Anschaffung der Kindheit“

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Prof. Dr. Dieter Thomä | 18. März 2011

Professor für Philosophie, Universität St. Gallen

Thema: „Die Familie - Wunsch und Wirklichkeit 2011“

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Prof.Dr. Horst W. Opaschowski | 18. März 2011

Zukunftswissenschaftler, Publizist und Politikberater

Thema: „Wir - Die Ichlinge“

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Großandrang beim Groß-Philosophen

Ulm. Was zählt: Ich oder wir? Dieser Frage widmen sich die 4. Ulmer Denkanstöße. Peter Sloterdijk eröffnete sie am Abend – im rappelüberfüllten Stadthaus.

Peter Sloterdijk oder Richard David Precht? Es ist mäßig zu fragen, wer von beiden die Nummer eins unter Deutschlands Denkern sei. Beide sind Groß-Philosophen. Der eine, Sloterdijk, stellte es gestern Abend als Eröffnungsredner der 4. Ulmer Denkanstöße unter Beweis (mehr darüber morgen).

Die Veranstaltungsreihe des Humboldt-Studienzentrums der Uni Ulm, der Stadt und der Sparda-Bank hat, so kurz sie besteht, das intellektuelle Ulm hinter sich gebracht – und wie: Das Stadthaus überfüllt, dutzende Zuhörer mussten sich mit Plätzen im Treppenhaus und auf den Fluren begnügen.

Dorthin wurden Sloterdijks Vortrag und die Grußworte der Kulturbürgermeisterin Sabine Mayer-Dölle, des Sparda-Vorstandschefs Thomas Renner, des Uni-Präsidenten Prof. Karl-Joachim Ebeling und der Humboldt-Studienzentrums-Chefin Prof. Renate Breuninger ebenso übertragen wie ins obere Stockwerk des Stadthaus-Cafés. Ob ein dermaßener Andrang die Landespolitik von der Notwendigkeit überzeugt, in Ulm doch noch die seit langen vermissten geisteswissenschaftlichen Studiengänge zu schaffen? Ebeling sprach es zwar an, allein ihm fehlt „nach allen Signalen“ der Glaube. Immerhin: „Sie haben Ihr Ziel erreicht: der Sloterdijk ist da“, sagte er zu Breuninger, die sich gestern vor Komplimenten für ihre Arbeit nicht retten konnte.

Im Übrigen wäre Ebeling nicht Ebeling hätte er nicht zum Start der Denkanstöße eine Gegenthese in die Tiefe des Raumes im Stadthaus-Saal gestellt: Es gehe nicht um „Ich oder wir“, sondern um eine „wohl temperierte Ich-und-wir-Gesellschaft“. Denn Grundideen gingen immer von Einzelnen aus, siehe Apple, siehe Google. „Die Umsetzung erfolgt dann durchs Wir.“ HANS-ULI THIERER

Erscheinungsdatum: Freitag, 18.03.2011
Quelle: Südwest Presse

Prof. Dr. Peter Sloterdijk | 17. März 2011

Philosoph und Essayist
Rektor der staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe

Thema: „Der starke Grund zusammen zu sein.“

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Gesundes Ego – Ein Interview mit Sven Kemmler

Sven Kemmler tritt am Freitagabend im Stadthaus mit seinem Programm „endlich“ auf.

Herr Kemmler, wie viel Ego verträgt das Kabarett?

Sven Kemmler: Es braucht viel gesundes Ego, denn sonst stellt man sich nicht auf eine Bühne und glaubt man hätte etwas zu erzählen, über das das Publikum auch noch lachen kann. Der Amerikaner Jerry Seinfeld hat gesagt, Kabarett ist ein normaler Job, nur in Unterhosen.

Wie ist das gemeint?

Sven Kemmler: Die Verletzlichkeit wenn ein Programm nicht ankommt. Wenn keiner lacht. Das ist grausam. Dieser Augenblick kann jederzeit kommen und deshalb braucht man jeden Abend Mut, ins Rampenlicht zu treten. Trotzdem glaube ich, die Bühne ist vergleichsweise frei von falschem Ego. Das wäre der Fall, wenn das Publikum nur lacht, damit es dem Kabarettisten besser geht. Aber das Lachen ist nicht echt.

Und wie viel Teamarbeit ist Kabarett?

Sven Kemmler: ImAnfang ist das überschaubar, theoretisch geht das ganz allein. Aber ein professioneller Künstler benötigt Vertraute, einen Regisseur und ein Management. Einer Handvoll Menschen zeige ich ein neues Programm, damit ich Feedback bekomme. Freunde sagen mir eher, ob ich den Geschmack getroffen habe, befreundete Künstler, ob die Technik stimmt.

Sie brauchen einen Regisseur?

Sven Kemmler: Er ist wie ein guter Lektor. Die künstlerische Hoheit liegt zwar bei mir, aber er gibt mir dramaturgische Tipps. Wie präsentiere ich mich, wo muss ich das Programm umstellen, wo muss ich pointierter agieren.

Und das Management?

Sven Kemmler: … stellt beispielweise die Tour zusammen. Bühnen zu finden wird immer schwieriger. Die Konkurrenz wird größer. Allerdings entstehen in geeigneten Wirtshäusern neue Möglichkeiten für Auftritte. Bei allem Eigeninteresse muss es genügend Platz für andere Kabarettisten geben, sonst stirbt diese Szene. Aber ein gutesManagement berät auch, indem sie beispielsweise sagen, dieser Auftritt wäre zwar lukrativ, aber es ist das falsche Format.

Kommt man sich ins Gehege, wenn man mit anderen Kabarettisten auftritt?

Sven Kemmler: Es gibt schon hier und da Kollegen, die sich nach vorne drängen. Aber wir sind meist solo unterwegs und deshalb freuen wir uns, wenn wir mit anderen zusammen auftreten können. Das Motto ist dann: Wir machen uns und dem Publikum einen schönen Abend. www.sven-kemmler.de

Erscheinungsdatum: Samstag, 12.03.2011
Quelle: Südwest Presse

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