
Das Miteinander in Zeiten der Polarisierung – wie wir wieder streiten lernen
Meron Mendel ist Professor für Soziale Arbeit an der Frankfurt University of Applied Sciences und Direktor der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt am Main. Mendel zählt heute zu den profiliertesten Stimmen in den Debatten über Erinnerungskultur, Identitätspolitik und Antisemitismus. Er veröffentlichte zahlreiche Fachbeiträge und Bücher, darunter „Über Israel reden. Eine deutsche Debatte“ (Kiepenheuer & Witsch 2023), das für den Deutschen Sachbuchpreis nominiert war, sowie den gemeinsam mit Heinz Bude herausgegebenen Sammelband „Kunst im Streit“ (2024). Regelmäßig schreibt er Essays und Kommentare für Der Spiegel, die Süddeutsche Zeitung, Die Zeit und weitere Leitmedien. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Saba-Nur Cheema verfasst er seit 2021 die FAZ-Kolumne „Muslimisch-Jüdisches Abendbrot“, die 2024 als Essayband bei Kiepenheuer & Witsch erschien.
Für ihr Engagement für Demokratie, interreligiösen Dialog und gesellschaftliche Teilhabe wurde Cheema und Mendel unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz und der Buber-Rosenzweig-Medaille ausgezeichnet.